Das Magazin für alle, die nicht gleich weitersurfen

Der große Psychotest

Bin ich eigentlich eine Rassistensau?


Stellen Sie sich vor, Sie wären Feuerwehrmann und müssten zwei Familien aus einem brennenden Haus retten. Welche Familie würden Sie zuerst in Sicherheit bringen?

A) Die deutsche Familie – ich mache mir noch nicht die Finger schmutzig.
B) Die ausländische Familie – irgendwer muss mir schließlich später die Rente zahlen.
C) Ich würde beide Familien verbrennen lassen, um niemanden zu benachteiligen.

Stichwort „Fremdenverkehr“: Was finden Sie schlimmer?

A) Wenn zwei indische Jugendliche eine deutsche Touristin vergewaltigen.
B) Wenn zwei deutsche Jugendliche eine indische Touristin vergewaltigen.
C) Wenn niemand mehr niemanden vergewaltigen darf, ohne damit gleich die bilateralen Beziehungen zweier Völker zu belasten.

Wie verhalten Sie sich, wenn eine Schwarzafrikanerin in der S-Bahn zusteigt?

A) Ich zeige sie wegen Schwarzfahrens an.
B) Ich biete ihr meinen Sitzplatz an, weil ich nicht weiß, ob sie schwanger ist.
C) Ich starre sie voller liebenswürdiger Toleranz an, damit sie spürt, dass ich keine Vorurteile habe.

Eine Sondereinsatzgruppe der Polizei stürmt das Mehrfamilienhaus, in dem Sie wohnen. Was tun Sie?

A)Ich zeige ihnen, wo die einzige Kanackenfamilie in unserem ehrenwerten Haus wohnt.
B) Da ich die Gestapo-Methoden unserer Staatsmacht hasse und mutmaße, dass die al-Halabis wie üblich zu Unrecht verfolgt werden, erkläre ich den Beamten, dass die Familie den nächsten Flieger in die USA genommen hätte.
C) Ich frage die Herren Polizisten als erstes mal, zu wem sie überhaupt wollen.

Beim Besuch einer Party werden Sie der Gastgeberin vorgestellt, die von Kopf bis Fuß in eine Burka gehüllt ist. Wie reagieren Sie?

A) Ich protestiere gegen die Unterdrückung der Frau in der islamischen Welt, indem ich das Objekt der Knechtschaft demonstrativ vor den Augen der Gäste abfackele.
B) Ich stehle mich in ihr Schlafzimmer, probiere heimlich eine ihrer Burkas an und fühle mich dabei so geläutert, rein und keusch, dass ich vor Lust aufstöhnen muss.
C) Ich überspiele die peinliche Situation, indem ich mir einen Motorradhelm aufsetze.

Was tun Sie als erstes, nachdem Sie erfahren haben, dass ein junges Sintipaar in Ihre Nachbarschaft gezogen ist?

A) Ich hole die Wäsche rein.
B) Ich brate ihnen zur Begrüßung ein Balkanschnitzel.
C) Ich schnauze sie unfreundlich an, knalle ihnen die Tür vor der Nase zu und schütte ihnen den Müll vor die Wohnungstür, falls sie ihn nicht ordentlich trennen. Ich will den Jenischen schließlich nicht das Gefühl geben, dass ich mit ihnen anders umgehen würde als mit den anderen Nachbarn.

Sie stellen verblüfft fest, dass die Bio-Dinkelbäckerei, in der Sie bislang so begeistert Deutsche Backwaren gekauft haben, von einer arabischen Familie geleitet wird. Was ist Ihr erster Gedanke?

A) Vielleicht sollte ich bei meinem Arzt vorsichtshalber eine Stuhlprobe abgeben.
B) Das wundert mich gar nicht. Schließlich stammt der Urdinkel aus dem Gebiet des Fruchtbaren Halbmonds, und im Zweistromland haben sie schon Brot gebacken, als unsere germanischen Konditoren sich noch auf den Bäumen gelaust haben.
C) Bio ist halt völkerverbindend.

Die Klasse Ihres Sohnes soll einen kenianischen Jugendlichen aufnehmen. Was halten Sie davon?

A) Na, prima! Dann kann ich mich ja schon mal nach einer Drogenentzugsklinik für meinen Justin und nach einer Abtreibungsklinik für meine Britney umschauen.
B) Integration ist ein ungemein wichtiges Anliegen. Allerdings habe ich meinen Sören ohnehin schon zur Toleranz erzogen, und ich denke, es wäre besser, wenn sich mal ein paar Glatzen von der Hauptschule mit dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe auseinandersetzen würden.
C) Was ist daran denn Besonderes? Schließlich drücken heutzutage auch schon Mädchen und Knaben zusammen die Schulbank, ohne dass wir das an die große Glocke hängen.

Sie werden in der Innenstadt von einem jungen Roma-Mädchen angebettelt. Wie verhalten sie sich?

A) Ich zeige Ihr, wo der Straßenstrich ist.
B) Ich stelle Ihr einen Scheck über 1.573.099,38 € aus und betrachte damit das Unrecht, dass die Nationalsozialisten diesen armen Menschen während des Dritten Reichs angetan haben, als endgültig getilgt.
C) Ich erkläre ihr, dass sie sich in einem Kulturkreis aufhält, in dem die Bettelei als entwürdigend empfunden wird, und dass ihr das Grundgesetz deshalb verbieten würde, um Almosen zu bitten, da ihre Würde unantastbar sei.

Sie bemerken auf Ihrem Flug in den Nahen Osten einen abgeschobenen Asylbewerber in Begleitung eines Bundespolizisten. Was tun Sie?

A) Ich zeige dem Schmarotzer den Effenbergfinger und gröle: „Geh doch zu Hause, du alte Scheiße!“
B) Ich lasse ihm von der Stewardess eine Flasche Sekt servieren – wer weiß, wann er so etwas Feines mal wieder trinken darf.
C) Ich versuche mir nichts anmerken zu lassen und spreche mit ihm höflich über das Wetter. So ein Bundespolizist ist ja quasi auch nur ein Mensch wie du und ich.


AUSWERTUNG

Zählen Sie zusammen, wie viele As, Bs und Cs Sie insgesamt angekreuzt haben. Der Buchstabe, der die meisten Antworten zur Folge hatte, bestimmt Ihren Typ (falls zwei Buchstaben gleich viele Kreuze erhalten haben, suchen Sie sich einfach aus, welcher Typ Ihnen besser gefallen würde).

Der A-Typ:

Sie sind ein ganz normaler Rassist, wie er im Buche steht. Sie haben Angst vor Ausländern, obwohl sie im täglichen Leben noch niemals einen getroffen haben und stimmen Thilo Sarrazin in allem, was er sagt zu, obwohl sie noch niemals eine Zeile von ihm gelesen haben.

Unser Tipp: Sie sind so scheiße normal und durch und durch deutsch, dass sie im pöbelnden Mob unterzugehen drohen. Versuchen Sie es einmal mit einem Hauch Toleranz und einem kleinen Spritzer Nächstenliebe, und sie werden sehen, wie die Masse sie heraussticht.

Der B-Typ:

Sie sind ganz offensichtlich ein Kind der '68er-Generation und schätzen aufgrund unserer Vergangenheit selbst den letzten albanischen Drogendealer mehr als zweihundert deutsche Nobelpreisträger. Das ist ganz schön rassistisch von Ihnen. Schließlich sind die Deutschen auch ein Völkchen für sich.

Unser Tipp: Gutmenschen reichen vollkommen, Bessermenschen braucht kein Mensch. Und Sie werden noch lange nicht zum Migranten, nur weil sie sich wie ein deutscher Klugscheißer aufführen. Es sei denn, Sie wandern aus.

Der C-Typ:

Sie versuchen so dermaßen verkrampft jedem Vorurteil aus dem Weg zu gehen, dass die Ängstlichkeit Ihrer Antworten nur noch durch ihre Sinnlosigkeit übertrumpft wird. Was sagt das über Sie aus? Zum Beispiel, dass Sie tief in ihrem Innern eigentlich eine braune Sau sind und vor ihren animalischen Instinkten zu fliehen versuchen.

Unser Tipp: Entweder Sie heiraten eine flotte Türkin und werden ein B-Typ, oder sie lassen sich mal von fünf besoffenen Russlanddeutschen so richtig die Fresse polieren und mutieren zum A-Typ. Auf Fälle gewinnen Sie Anschluss und können dann endlich mal mitreden an den Stammtischen der Nation.

Sie sind der 70884860. Besucher seit ich das letzte Mal ihre Mutter gevögelt habe.   

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