Das Magazin für Ziellose und solche, die es werden wollen

Das geht uns alle an!

Eine gute Demokratie darf sich niemals dem Willen des Volkes beugen!

Wieviel Demokratie kann eine Demokratie aushalten, ohne dabei Schaden zu nehmen? Der Schaden ist immer dann am größten, wenn große Ideen der Menschheit an der unverhohlenen Sturheit der Massen scheitern. Eine dieser Ideen ist die vom starken und vereinigten Europa. Für diese Idee haben schon unsere Vätersväter vor Stalingrad und anderswo leichtgläubig ihr Leben gelassen. Wo damals der Rotarmist den natürlichen Lauf der Dinge aufhalten mußte, reicht jetzt schon eine Handvoll ungewaschener Kelten, die mit ihrem unzeitgemäßen und klugscheißerischem "No!" auf dem Stimmzettel einen Strich durch die Rechnungen kommender europäischer Generationen zu machen drohten.

Jetzt, wo das Kind schon mal zum Brunnen gegangen ist, bis es bricht, ist die Lawine der Demokratisierung in Europa kaum noch aufzuhalten. In seinen Straßen wimmelt es von weinenden Kindern und gebrochenen Herzen. Im Breisgau hat ein Familienvater aus lauter Verzweifelung versucht, eine eigene Entscheidung zu treffen; die SPD bekommt Probleme mit ihrer Parteiräson; der Bundeskanzler denkt plötzlich, er wäre eine Frau.

Aber wer ohne Schuld ist, der wähle den ersten Stein: haben wir nicht alle schon einmal in trinkseliger Runde an den demokratischen Entscheidungen hochkarierter Politik- und Wirtschaftsexperten – oder zumindest am Bundestrainer – öffentlich gezweifelt? Sprechen wir nicht viel zu leichtfertig über "die da oben", als ob es denen da oben leicht fiele, auf uns herabzublicken? Wieviele von uns sind der Meinung, unbedingt eine eigene Meinung entwickeln zu müssen, als ob die Meinungen, die in den Ministerien und Redaktionen landauf landab tagein tagaus kompetent und kaisergerecht maßgeschneidert werden, nicht grell, bunt und freundlich genug wären. Und vergessen wir nicht die vielen Nichtwähler, die unseren Politikern jenen symbolischen Schulterschluß verwehren, den diese doch so dringend bräuchten, um nicht als die Arschlöcher dazustehen, die sie in Wirklichkeit sind.

Es ist jedoch nicht damit getan, vor der eigenen Haustür zu kehren, um die Schmach von Dublin zu tilgen. Mancherorts glaubt man, dieser Volksverstimmung Herr zu werden, indem man die Iren einfach ignoriert und sie zukünftig nicht mehr mitspielen läßt. Doch wenn man die rothaarigen Brunnenvergifter mit ihrem Referendum einfach so davonkommen läßt, wird in nicht allzu ferner Zukunft auch andernorts das Virus des Plebiszits um sich greifen. Damit unsere Kinder später einmal demokratisch regiert werden, statt selber regieren zu müssen, braucht Europa jetzt ein deutliches Signal. Und dort, wo es den Hobel anzusetzen gilt, müssen Späne rollen. Ein Handelsboykott, der Ausschluß von der nächsten Fußball-WM-Qualifikation und die Aberkennung der europäischen Ehrenrechte können nur ein Anfang sein. Deshalb unterstützt Schieflage die Unterschriftenaktion des Vereins "FRIEDEN DURCH EIN STARKES EUROPA e.V."! Machen Sie mit! Seien Sie ein guter Demokrat! Seien Sie ein guter Europäer! Seien Sie wie ein Blatt im Wind! Seien Sie ein friedliches Opferlamm, in Ewigkeit, AMEN!

Ich bin ein guter Demokrat und möchte an der Unterschriftenaktion teilnehmen >>>

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