Das Magazin für Innehaltbereiche in Innenstadtbereichen

Ein Hundekadaver, der im Hinterhof des Restaurants entdeckt wurde.

Das Ehepaar H. bei der Einweihung des "Försterstübchens".

Schüler zünden zum Gedenken an ihre toten Lieblinge Kerzen auf dem Marktplatz von Eibelstadt an.

Hundefutter

Wer gerne mal darüber gewitzelt hat, daß beim Chinesen nur Hund, Katze, Maus auf den Teller kämen, dem wird auch im Försterstübchen in Eibelstadt bei Würzburg die Gabel nicht so schnell aus der Hand fallen. Dort wurde nämlich in der Nacht zum Sonntag das Ehepaar H. wegen des Verdachts eines ganz besonderen Betruges festgenommen: der Staatsanwaltschaft zufolge werden die H.s verdächtigt, mehrere hundert Hunde geschlachtet und als vorgebliche Wildspezialitäten serviert zu haben.

Verdacht schöpften die Ordnungshüter, als immer mehr Hunde aus Eibelstadt und Umgebung als vermißt gemeldet wurden, ohne das man ihre Leichen in der näheren Umgebung entdecken konnte. Zunächst fokussierten sich die Ermittlungen auf einen 41-jährigen ortsansässigen Vietnamesen, der ein Chinarestaurant in Würzburg betreibt. Dieser konnte allerdings nachweisen, daß er sein Fleisch ordnungsgemäß aus kontrollierter Aufzucht bezieht.

Schließlich wurde der einheimische Ferdi W., Stammgast des Försterstübchens, mißtrauisch, als H. nach Beendigung seiner Mahlzeit mit Sätzen wie "Du bist wohl auf den Hund gekommen" und "Eine warme Mahlzeit ist Dein bester Freund" foppen wollte. Nach Verlassen des Lokals durchsuchte er heimlich den Müllcontainer vor der Tür und fand dabei den abgetrennten Kopf eines Golden Retrievers. Noch in der gleichen Nacht konnte die Polizei die Kadaver von neun toten Hunden auf dem Gelände des Försterstübchens sicherstellen.

H. gilt im Ort als linkisch und jähzornig. 2001 wurde er bereits wegen schwerer Tierquälerei vorbestraft - damals hat er ein "aus Spaß" ein junges Fohlen mit Benzin übergossen und angezündet. Inwieweit auch seine Frau von den Vorgängen in der Küche des Försterstübchens wußte, steht noch nicht fest. Weder die Verdächtigen noch deren Familien waren bislang zu einer offiziellen Stellungnahme bereit.



Die Abstimmung des Monats:

Sind Sie dafür, daß so abartig veranlagte Menschen wie Joseph H. wieder mit dem Tode belangt werden können?



 Ja, ich denke, es wäre besser, wenn solche Menschen hingerichtet würden.
 Nein, es ist gut, daß die Todesstrafe in Deutschland abgeschafft wurde.



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