Das Magazin für klaustrophobische Kleinkunstversehrte

Die schlimmsten Facebook-Fehler – und wie man sie (zur Not) vermeidet

Fehler 1: Millionen Facebook-Nutzer zur Party einladen!
Natürlich ist es schön, wenn Krethi und Plethi aus Itzehoe angereist kommen, nur weil du zu dämlich warst, die Ankündigung für deine Geburtstagsparty nicht auf „privat“ zu setzen. Aber auf dem Abwasch hinterher bleibst du wieder ganz alleine sitzen – wollen wir wetten?

Fehler 2: Zu viel Privates über sich veröffentlichen!
Zu viele Informationen aus deinem Privatleben langweilen die anderen User nur. Deshalb beschränke dich auf die intimsten, prekärsten und peinlichsten Anekdoten deines öden Lebens.

Fehler 3: Falsche Facebook-Freunde!
Es ist überhaupt nichts daran auszusetzen, wenn du Leute wie „Mohammed Atta“, „Inge Viett“ oder „Mullah Omar“ in deinem Freundeskreis geparkt hast – falls sich dann aber auch noch „Leon Panetta“, „BKA“ und „Benjamin Netanjahu“ dazugesellen, kann das zu echten Spannungen führen.

Fehler 4: Schlechtes über Facebook-Freunde verbreiten!
Viele Deiner Facebook-Freunde nehmen es dir echt übel, wenn du heimtückische Gerüchte über sie verbreitest – dann wissen sie nämlich gar nicht mehr, was sie selber noch über sich schreiben könnten.

Fehler 5: Wahllos mit Facebook-Freunden treffen!
Die Mehrzahl der Rendezvous, bei denen dich unbekannte Facebook-Bekanntschaften in öffentliche Bars oder Cafés locken, enden mit einer Verkaufsveranstaltung für Heizdecken, Tupperware oder CD-ROMs mit deinen persönlichen Facebook-Daten. Deshalb ist es besser, ihr vereinbart als Treffpunkt ein abgelegenes Waldstück, eine verlassene Fabrikruine oder gleich die Wohnung des Täters.

Sie sind der 747517723. Besucher seit den olympischen Winterspielen in Montreal.   

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