Das Magazin für klaustrophobische Kleinkunstversehrte

18

Januar
2018


Die "Sancti Sodomists" gruften im "Papilla Straps"-Club in Berlin ab.

Die ständig zugekiffte Kapelle, die wegen zahlreicher Backstage-Vergewaltigungen gehypet wird, und deren Musikstil man am besten als "pseudo-abgespackten Gossip-Rock" bezeichnen kann, wirft dem Veranstalter vor, mit einem Gastauftritt der Kelly-Family, dem Hang zum Morbiden und zahlreichen Menschenopfern zu geizen.



Der spätromantische "Dragon-Skin Poe" lässt am heutigen Abend auf dem "Brünnhilde Rosenhübsch"-Festival in Saarbrücken die Satanskuh fliegen.

Dragon-Skin Poe, der wegen geistiger Zerrüttung auf alle Tantiemen verzichtet, und dessen Musikstil man am besten als "pseudo-nekrophilen Sado-Noise" bezeichnen kann, verspricht, die Bühne mit überirdischer Entrücktheit, umgekehrten Kreuzen und verzehrender Trauer zu rocken.



"Dark Side of Dragon Slayers" nehmen eine goldene Schallplatte für "Persephone Tausendschön" entgegen.

Die knallige Band, die wegen des Rückwärtssprechens von Bibeltexten von sich Rede machte, und deren Musikstil man am besten als "bittersüßen Alternativ-Folk" bezeichnen kann, irritiert das Ohr des Zuhörers mit Sendungsbewußtsein, Rosenkränzen und dem Hauch des Todes.


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