Das Magazin für alle, die nicht gleich weitersurfen

Wer auch immer den Wahl-o-maten erfunden hat, er hat unserer Demokratie damit einen Bärendienst aufgebunden. Nicht, weil der Wahl-o-mat Ihnen als Wähler das Denken abnimmt, sondern weil er Ihnen mitteilt, welche Partei Ihre Interessen vertritt. Das ist fast schon wie in der undemokratischten aller DDRs, in der das imperative Mandat den Abgeordneten förmlich dazu gezwungen hat, auf die Interessen seiner Wähler zu hören. Glücklicherweise war das Politbüro so westlich eingestellt, dass es über zahlreiche Fälle hinwegsah, in denen der Gewählte sich plötzlich seinem Parteigewissen verpflichtet fühlte.

 

In der Bundesrepublik Deutschland hat sich das freie Mandat nun schon seit 60 Jahren bewährt. Und das nur, weil jeder Abgeordnete auf das scheißt, was Ihnen der Wahl-o-mat einzureden versucht. Wichtig sind schließlich nicht Ihre, sondern seine Interessen. Und da müssen Sie sich erst mal qualifizieren, bevor Sie ihn ruhigen Gewissens wählen können. Seines ruhigen Gewissens wegen.

 

Deshalb hat die "Bundeszentrale für politische Bildunk" jetzt den

Qual-o-mat

veröffentlicht, denn wer die Wahl hat, hat hinterher die Qual.

 

Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und überprüfen Sie, ob Sie als Wähler gut genug sind, um Ihren Abgeordneten wählen zu dürfen. Denn nur dann wird es ihm auch ein zwischenmenschliches Anliegen sein, ihre seine Interessen im Deutschen Bundestag zu vertreten.

Sie sind der 728150060. Besucher seit Ihr "kleines" nervliches Problem sich das letzte Mal bemerkbar machte.   

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