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Dein Schaltjahr, das unbekannte Wesen

Das sagen Experten zum Thema "Schaltjahr":


Dr. Antje Kühnemann (Ferndiagnostikerin): "Viele Menschen leiden auch körperlich unter dem sogenannten ‚Schalttag’, der ihren gewohnten Biorhythmus stört und eine Art Jetlag verursacht. Um sich an die Zeitdifferenz von 24 Stunden besser zu gewöhnen, rate ich deshalb meinen Patienten, in der ‚Schaltnacht’ prophylaktisch ein Nickerchen von ungefähr acht Stunden zu machen."

Thilo Sarazin (Intelligenzimitator): "Ich bin mir sicher, dass der gesamtdeutsche Tagesdurchschnitt durch die Zuwanderung schlecht ausgebildeter, integrationsunwilliger Schalttage sinkt."

Silvio Berlusconi (italienische "Pasta Scherzo”): "Was denn? Nächstes Jahr ist ein Schaltjahr? Das geschieht meinem Volk ganz recht. Dann muss es ja noch einen Tag länger ohne mich auskommen!"

Benedikt XVI. (frömmelnder Eiferer): "Das Schaltjahr soll angeblich die Differenz zwischen dem Kalenderjahr und dem Sonnenjahr auszugleichen. Da wir uns immer noch weigern, einzusehen, dass sich die Erde um die Sonne dreht, lehnt die katholische Kirche das Schaltjahr vehement ab und erklärt es als Blendwerk des Teufels."

Mario Barth (nicht lustig): "Weißte, warum das Schaltjahr Schaltjahr heißt? Weil die Frauen da einen Tag mehr Zeit haben, um in den richtigen Gang zu schalten ..."

Veronica Ferres (Schauspiel-Azubine): "Es macht mich persönlich sehr betroffen, wie das Schicksal von Schaltjahresopfern in der Öffentlichkeit totgeschwiegen wird. Deshalb werde ich mich in meinem neuesten Fernsehfilm höchstpersönlich die Rolle einer couragierten Frau spielen, die am Schalttag des Jahres 1972 ihr contergangeschädigtes Kind als Trittleiter benutzt, um vor den Olympischen Spielen in München über die Berliner Mauer zu fliehen. Kaum im Ostsektor angekommen, wird sie von einem runden Dutzend NVA-Soldaten zum kleinen innerdeutschen Grenzverkehr gezwungen, ehe sie bemerkt, dass gar nicht der 29. Februar, sondern der 1. April ist, der allerdings wegen des Schaltjahrs auf den 2. April fällt, und wenn sie nicht sofort aufhören zu lachen, setze ich mein beleidigtes Gesicht auf."

Elke Strathmann (Vorkosterin der "Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V."): "Dieses Jahr werden wir den ‚Schalttag’ zum allgemeinen Feiertag erklären, an dem man speziell den Menschen, die man am liebsten nur alle vier Jahre sehen möchte, Schokolade in Form von sogenannten ‚Schalttafeln’ schenkt. Wenn die Umsatzzahlen stimmen, werden wir in Zukunft jedes Jahr ‚Schalttag’ feiern."

Daniela Katzenberger (Matsche in der Birne): "Schaltjahr? Hihihi, das ist ja doof. Dann kriege ich ja einen Tag länger meine Regel als sonst."

Hans-Peter Friedrich (Bundesgleichschaltungsminister): "Sie glauben gar nicht, wie viel Mühe es uns gekostet hat, einen V-Tag in das laufende Kalenderjahr einzuschleusen. Beim sogenannten "Kalender" handelt es sich um eine Bande organisierter Zeitabschnitte, die wir bereits seit fast vier Jahren rund um die Uhr observieren. Sie werden also verstehen, dass ich über die Identität des von uns geschalteten Schalttags nichts verlautbaren lassen will, damit wir den Tag nicht vor dem Abend gelobt haben."

Angela Merkel (stressgeplagte Karrierehausfrau): "Hoffentlich nehmen sich der Rösler und der Seehofer den Tag mal frei ..."

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